Elektroakupunktur nach Dr. Voll - EAV

Was ist Elektroakupunktur nach Voll?

 

Eine moderne medizinische Errungenschaft. Sie geht auf die jahrtausendalte Tradition der chinesischen Medizin zurück. Dieses Verfahren würde sich nicht besonders abheben von den klassischen Therapieformen, wenn es nicht bereits in seiner Anlage und in seiner Philosophie grundsätzlich von den Ansätzen der Schulmedizin abweichen würde.

 

Während die "Schule" in der Eingrenzung, in der Lokalisierung der Symptome, das diagnostische Ziel zu erkennen versucht, geht die alte chinesische Medizin, auf die sich die EAV Methode letztlich zurückführen läßt, den entgegengesetzten Weg. Sie fragt nach übergeordneten gestörten Regulationsprinzipien, die als eigentliche Ursache der Symptome gelten.

 

Eines dieser wohlbekannten Prinzipien ist das elementare Gleichgewicht zwischen Yin und Yang, zwischen zwei Gegensätzlichkeiten physiologischer Zustände, deren Spannungsfeld eine empfindliche Balance biologischer Antagonisten reguliert.

Gesundheit ist danach der energetische Gleichgewichtszustand zwischen Yin und Yang.

Ausgangspunkt ist die Akupunktur, die ein Netz von Punkten auf der Haut mit den Organen in Verbindung bringt. Wesentlich für den modernen Fortschritt war die Entdeckung, daß sich diese Punkte in ihrer elektrischen Leitfähigkeit von der umgebenden Haut unterscheiden. Am Boltzmann-Institut in Wien hat man durch Messungen nachgewiesen, daß jedes Organ Energie produziert. Nach den Vorstellungen der Akupunktur wird diese Energie über sogenannte Meridiane unter der Hautoberfläche an die entsprechenden Akupunkturpunkte weitergeleitet.

 

Dem Anatomie Prof. Heine an der freien Universität Witten ist es gelungen, die Akupunkturpunkte zu präparieren und somit Wirknachweis für die klassische Akupunktur zu erbringen. Die Akupunkturpunkte sind seiner Aussage nach sogenannte Löcher in der Faszie, über die, wie einen Trichter, die Energie an der Hautoberfläche, den Akupunkturpunkt, gelangt.

 

Bereits 1959 wurde am Max-Planck-Institut für Biophysik das besondere elektrische Verhalten von Akupunkturpunkten festgestellt.

 

Dadurch hat man die Möglichkeit, sogenannte Koppelungen dieser Hautareale zu Organen diagnostisch zu verwerten. Dr. med. Reinhold Voll und der Physiker Werner hatten in den 50er Jahren ein diagnostisches System entwickelt, mit welchem sie "elektrisch signifikante" Punkte der Haut und deren Verbindung zu den Organen durch empirische Untersuchungen nachweisen konnten.

 

Im Prinzipchema entspricht die EAV-Messung einer ohmschen Widerstandsmessung, worin der Patient als Widerstand anzusehen ist. Hierzu ist der Meßgriffel die Aktivelektrode (+) und als Gegenelektrode dient eine Flächenelektrode = inaktive Handelektrode (-).

 

Dr. Voll und Mitarbeiter haben festgestellt, daß in Verbindung mit homöopathischen Präparaten, Isopathie, Allopathie eine Regulationsveränderung im Akupunkturpunkt eintreten kann, welche auch als Resonanzphänomen (ehem. Medikamententest) beschrieben wird.

Der Schwerpunkt des "Medikamententests" in der Voll'schen Lehre liegt in der Ursachenfindung von Erkrankungen und hierauf aufbauenden Störungen der energetischen Regelkreise.

 

Quelle: Artikel der MBA GmbH Limburg a. d. Lahn im Prospekt des Testsatzes der Firma Pekana

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© Berit Helgers