Phytotherapie

Pflanzen sind die Lebensgrundlage des Menschen. Sie dienen ihm nicht nur zur unmittelbaren Erhaltung seines Lebens, sondern sind ihm auch eine Quelle von Freude und Kraft. Besonders in den Heilpflanzen ist ein großes Potenzial an Kräften verborgen, die dem Menschen in kranken und gesunden Tagen Genesung und Vitalität schenken. Diese Kräfte können in sehr unterschiedlichem Ausmaß genutzt werden. Entscheidend dafür ist die Art der Verarbeitung einer Heilpflanze zu einem Arzneimittel.

 

Urtinkturen - das sind Frischpflanzenpräparate - mit einer hohen inneren Qualität, sind die idealen Mittel, um das Wesen, die Persönlichkeit einer Heilpflanze zu vermitteln. So kann mit Urtinkturen nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der seelischen Ebene gearbeitet werden. (Quelle: Pflanzliche Urtinkturen, Wesen und Anwendung, Roger Kalbermatten, AT Verlag)

 

Kräutertees - Pflanzenauszüge mit Wasser - allgemein als Tee bezeichnet - zählen zu den ältesten medizinischen Anwendungen der Menschheit. Entsprechend lang und umfangreich sind die Erfahrungen mit den Wirkungen dieser Auszüge.

Hier bietet sich die Chance, ein pflanzliches Arzneimittel oder eine Teemischung zusammenzustellen, welches genau dem Krankheitsgeschehen, der Persönlichkeit, der Reaktionsweise und Reaktionslage eines Erkrankten angepasst wird.

Dies entspricht dann dem Wesen einer naturheilkundlichen Vorgehensweise.

Pflanzliche Nahrungs- und Arzneimittel begleiten den Menschen durch seine gesamte Geschichte und sind untrennbar mit ihm verbunden.

Gerade bei den arzneilich verwendeten Teepflanzen ist der Übergang vom Nahrungsmittel zum Heilmittel oft fließend. Es gilt somit, Heilpflanzen dem jeweiligen Zustand eines Erkrankten entsprechend auszuwählen und zu verwenden. (Quelle: Gesund durch Kräutertee, Peter A. Zizmann, Verlag Volksheilkunde)

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© Berit Helgers